Kohle immer noch für ein Viertel der globalen Emissionen verantwortlich

Guidehouse und ASN Bank veröffentlichen aktualisiertes Flussdiagramm zu Treibhausgasemissionen

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Einer aktuellen Untersuchung von Guidehouse zufolge ist Kohlenutzung mit fast einem Viertel aller Emissionen nach wie vor der größte Verursacher von Treibhausgasemissionen weltweit. Parallel zur UN-Klimakonferenz in Madrid veröffentlichten Guidehouse und ASN Bank ein aktualisiertes Flussdiagramm, das die Verteilung der globalen Emissionen aus dem Jahr 2017 nach Quelle, Sektor und Art des Treibhausgases aufzeigt.

Das Diagramm veranschaulicht, welche Sektoren am meisten zur globalen Erwärmung beitragen und somit  am dringendsten dekarbonisiert werden müssen. Kohlenutzung ist die emissionsintensivste Energiequelle, während die Industrie mit fast einem Drittel der weltweiten Emissionen am meisten zur globalen Erwärmung beiträgt. Diese Emissionen entstehen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (meist Kohle) und direkte Emissionen (meist CO2 aus der Zementproduktion). Auch der Ölverbrauch im Verkehrssektor trägt in hohem Maße zu den weltweiten Emissionen bei.

Die vorherige Version des Diagramms, die 2016 veröffentlicht wurde, deckte Daten aus dem Jahr 2012 ab. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die weltweiten Treibhausgasemissionen von ~51,8 Gigatonnen auf ~53,7 Gigatonnen CO2-Äquivalent.

Die jüngste Analyse zeigt keine Anzeichen für ein weltweites Emissionsmaximum oder einen absoluten Rückgang der kohlebedingten Emissionen. Beides ist dringend erforderlich, um das langfristige Ziel des Pariser Abkommens, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu sichern. Da derzeit kein jährlicher Rückgang der Emissionen zu verzeichnen ist, müssen jene in den kommenden Jahren umso stärker reduziert werden.

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