Beschleunigungs- und Risikominimierungspotenziale müssen für einen zügigen Übertragungsnetzausbau gehoben werden

Der Praxisleitfaden Netzausbau im Auftrag des BMWi zeigt Lösungsansätze und Handlungsbedarf auf

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Die Planung, Genehmigung und Realisierung von Höchstspannungsleitungen, z.B. von Nord- nach Süddeutschland zur Versorgung der Industrielastzentren, dauern jedoch oft bis zu zehn Jahre, was höhere Kosten verursacht und den Erfolg der Energiewende gefährdet. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat Guidehouse federführend in einem Konsortium mit den Rechtsanwälten Dr. Dammert & Steinforth, der ILF Business Consult und der Renewables Grid Initiative den "Praxisleitfaden Netzausbau" verfasst, der Best-Practice-Beispiele, aus der Praxis bekannte sowie neue Lösungsansätze zur Beschleunigung des Übertragungsnetzausbaus in Deutschland zusammenführt.

Der Praxisleitfaden soll Genehmigungsbehörden und Übertragungsnetzbetreiber dabei unterstützen, Potenziale zur Beschleunigung und zur Risikominimierung bei Netzausbauvorhaben in der Zulassungs- und Realisierungsphase zu nutzen. Hierfür hat das Konsortium über 100 Lösungsansätze in insgesamt 14 Themenfeldern zusammengetragen, unter Einbindung der umfassenden Erfahrungen der Übertragungsnetzbetreiber und Genehmigungsbehörden aus zurückliegenden und aktuellen Leitungs-Vorhaben. Spezifische Lösungsansätze können in der Zulassungs- und Realisierungsphase für Beschleunigung sorgen bzw. Risiken für Verzögerungen minimieren, und auch phasenübergreifende Lösungsansätze des Projektmanagements und der Öffentlichkeitsbeteiligung beinhalten zentrale Hebel zur Beschleunigung.

Der Praxisleitfaden ist auf der BMWi-Webseite veröffentlicht.

 

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