dena und Guidehouse identifizieren Synergiepotenziale und smarte Maßnahmen für die Energiewende im Konjunkturpaket der Bundesregierung

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Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung ist auch ein Motor für die Energie- und Klimapolitik. Welche der darin enthaltenen Maßnahmen dabei besonders wirkungsvoll sind, und welche Synergiepotenziale in der weiteren Ausgestaltung und Umsetzung besondere Aufmerksamkeit verdienen, haben die Deutsche Energie-Agentur (dena) sowie Navigant – A Guidehouse Company untersucht.

In neun identifizierten Handlungsfeldern mit Bezug zu Energie- und Klimapolitik liegt ein Finanzierungsvolumen von bis zu 56 Milliarden Euro - je nachdem, wie einzelne Maßnahmen des Konjunkturpakets diesen Handlungsfeldern zugeordnet werden. Maßnahmen wirkungsvoll zu kombinieren ist daher essentiell. In der nun anstehenden Umsetzung des Konjunkturprogramms sehen dena und Navigant Raum für Synergieeffekte zwischen vier komplementären Zielen, nämlich Wirtschafts- und Beschäftigungsimpulsen, Klimaschutz, Modernisierung, und Unterstützung der durch die Corona-Pandemie besonders betroffenen Branchen.

Diese Synergien können über „smarte“ Maßnahmen gehoben werden, wie mehr als 15 Beispiele in dem Diskussionspapier zeigen. Die effektive Kombination von, bspw., Kurzarbeitszeit, Fortbildung, Energieeffizienz, energetischer Sanierung, einem Fokus auf besonders betroffene Unternehmen aus Gastronomie oder Unterhaltung, oder Investitionsanreizen für die CO2-neutrale Industrieproduktion, kann die Erreichung der vier genannten Ziele erleichtern.

Navigant und dena möchten mit ihren Vorschlägen eine Debatte dazu anstoßen, wie Synergiepotenziale in den kommenden Monaten systematisch ausgebaut und smarte Maßnahmen umgesetzt werden können, um die Chance einer konjunkturstützenden Wirkung von Energiewende und Klimaschutz voll zu nutzen.

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